Bei hohen Temperaturen suchen viele Hunde nach einer willkommenen Abkühlung. Ein Sprung in See, Fluss oder Bach kann die Körpertemperatur senken und gleichzeitig Bewegung und Spass bringen. Dennoch sollten Hundehalter einige wichtige Punkte beachten.

  • Geeignete Gewässer wählen
    Nicht jedes Gewässer ist geeignet. In stehenden Gewässern wie Seen können sich Blaualgen vermehren, die für Hunde gefährlich oder lebensbedrohlich sein können. Achten Sie auf Warnhinweise, meiden Sie unbekannte Gewässer und lassen Sie Ihren Hund nicht daraus trinken.
  • Risiken in Flüssen und Bächen beachten
    Flüsse und Bäche können starke Strömungen, plötzlich tiefer werdende Stellen oder rutschige Ufer haben. Besonders junge, ältere oder ungeübte Hunde sollten nie unbeaufsichtigt ins Wasser gehen.
  • Timing ist wichtig
    Schicken Sie Ihren Hund nicht in der grössten Mittagshitze ins Wasser. Nach intensiver Bewegung kann der Temperaturunterschied zwischen Körper und Wasser den Kreislauf belasten. Besser sind kurze Abkühlungen mit ausreichenden Pausen im Schatten.
  • Nach dem Bad: Pflege und Hautschutz
    Nach dem Baden sollten Sie das Fell gründlich trocknen, insbesondere bei Hunden mit dichtem Unterfell. Verschmutztes Wasser kann Hautreizungen verursachen. Kontrollieren Sie Ihren Fellfreund auch auf Zecken und andere Parasiten, die in Uferbereichen vorkommen können.

Wir wünschen eine erfrischende und vergnügliche Badezeit!

Hier unsere Tipps als Checkliste

  • Vor dem Sprung ins kühle Nass Temperatur und Wasserqualität prüfen
  • Hunde niemals unbeaufsichtigt ins Wasser lassen
  • Kurze Badestunden, danach Pausen im Schatten
  • Fell gut trocken rubbeln und Haut prüfen
  • Zecken- und Parasitencheck nach dem Bad