Zu Ostern liegt in vielen Haushalten besonders viel Schokolade herum: Schokohasen, Eier oder Pralinen. Für uns Menschen ist das eine Freude, für Haustiere kann es jedoch gefährlich werden.
Warum Schokolade für Haustiere gefährlich ist
Schokolade enthält den Stoff Theobromin. Menschen können diesen Stoff gut abbauen, viele Tiere jedoch nicht. Besonders Hunde, aber auch Katzen, Kaninchen oder Nagetiere reagieren sehr empfindlich darauf. Schon kleine Mengen können zu einer Vergiftung führen.
Mögliche Symptome bei Tieren
Nach dem Fressen von Schokolade können folgende Anzeichen auftreten:
- Unruhe und starkes Hecheln
- Erbrechen oder Durchfall
- Zittern oder Krampfanfälle
- schneller Herzschlag
- in schweren Fällen Kreislaufprobleme
Je dunkler die Schokolade, desto mehr Theobromin enthält sie. Aus diesem Grund sind dunkle Schokolade und Backkakao besonders gefährlich.
Typische Oster-Gefahren
An Ostern passieren oft Unfälle, weil
- Schokohasen oder Eier offen herumliegen
- Kinder Schokolade mit Haustieren teilen möchten
- Tiere Geschenkverpackungen oder Osterkörbchen durchsuchen
Was tun, wenn ein Tier Schokolade gefressen hat?
- Sofort den Tierarzt kontaktieren
- möglichst sagen, welche Schokolade und wie viel gefressen wurde
- nicht abwarten, ob Symptome auftreten
Je schneller reagiert wird, desto besser sind die Behandlungschancen.
Tipps für ein sicheres Osterfest
- Schokolade aus der Reichweite von Haustieren aufbewahren
- Kinder darauf hinweisen, dass Tiere keine Süßigkeiten bekommen dürfen
- Osterkörbchen und Geschenkbeutel hoch lagern
So bleibt Ostern für Menschen und Tiere ein fröhliches und sicheres Fest.